Ergebnisse 2007–2009
Im Mittelpunkt der ersten Projektphase (April 2007 bis März 2009) stand zunächst die Online-Verfügbarkeit der »Teutschen Academie« von Joachim von Sandrart. Die opulente, mit Kupferstichen reich ausgestattete Schrift ist seit Juli 2008 nicht nur in einer Faksimile-Abbildung unter http://ta.sandrart.net/ abrufbar, sondern steht vor allem als durchsuchbarer Text zur Verfügung. Neben der Volltextsuche besteht der besondere Reiz der Edition in einer wissenschaftlich-informationstechnischen Tiefenerschließung, durch die sämtliche Erwähnungen von Personen und Orten im Text – unabhängig von Schreibweisen- oder Namensvarianten, Satzfehlern oder Deklination – auffindbar sind. Ebenso sind solche Textstellen ihrerseits mit den betreffenden Einträgen in den Personen- und Ortsregistern verknüpft.
In Teilen des Werks wurde mit der gleichen Methode damit begonnen, erwähnte Kunstwerke zu bearbeiten. Diese sind ebenfalls in einem Register zusammengeführt und zum überwiegenden Teil mit Abbildungen versehen.
Die Einträge in den Personen-, Orts- und Kunstwerk-Registern sowie der begleitenden Bibliographie sind wiederum über tausende von Beziehungen vernetzt, so dass sich dem Benutzer ein dichtes Informationsgeflecht darbietet, das in der Summe ein umfassendes Bild nicht nur von Sandrarts Kunstanschauungen, sondern auch von seiner Einbindung in die Dichter- und Gelehrtenkreise seiner Zeit zeichnet.
Weitere Informationen zu den Vorgehensweisen und wissenschaftlichen Methoden finden Sie in den Editionsinformationen der Online-Edition.